Freitag, 13.02.2009
Trauermarsch in Dresden

Übersicht
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Thema
Veranstalter
Startpunkt und Uhrzeit
Rechtslage
Anreisekoordinierung
Mobilisierung
Ermittlungsausschuß (EA)
Auflagen/Hinweise
Aufruf

 

Veranstalter
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Aktionsbündnis
gegen das Vergessen

 

Anreisekoordinierung
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E-Mail: redaktion(at)
aktionsbuendnis-gdv.net

 

Mobilisierung
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aktionsbuendnis-gdv.net

 

Ermittlungsausschuß (EA)
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nicht bekannt

 

Thema
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Gedenken an die Opfer des alliierten Bombenterrors vom Februar 1945

 

Startpunkt und Uhrzeit
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wird noch bekannt gegeben

 

Rechtslage
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angemeldet

 

Auflagen / Hinweise
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werden noch bekannt gegeben

 

Aufruf der Veranstalter
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Dresden – der geplante Massenmord

Februar 1945 – die Rote Armee rückt nach Ostdeutschland vor, plündert, vergewaltigt, mordet, treibt die Bevölkerung vor sich her – ein großer Teil flieht nach Dresden.

Die schwachen deutschen Jagdfliegerverbände hatten die Lufthoheit über dem Reich verloren und leisteten nur noch geringen Widerstand. Die Stadt Dresden hat keine Flakabwehr, die Krankenhäuser sind überfüllt. Dresden hat keine Verteidigung, keine Luftschutzbunker, keine Kriegsindustrie.

Trotzdem – oder gerade deswegen – flogen die Alliierten in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 mit einem 9.000 viermotorige Bomber, Jägern und Jagdbombern Angriffe auf die Stadt und machten sie dem Erdboden gleich.

In vier Angriffswellen wurde die Vernichtung Dresdens durchgeführt worden:

Der erste Angriff am 13.2.1945 um 22:09 bis 22:35, etwa 3.000 Spreng- und 400.000 Stabbrandbomben.

Der zweite Angriff am 14.2.1945 von 1:22 bis 1:54, etwa 4.500 Spreng- und 170.000 Stabbrandbomben.

Der dritte Angriff am 14.2.1945 von 12:15 bis 12:25, etwa 1.500 Spreng- und 50.000 Stabbrandbomben.

Der vierte Angriff am 15.2.1945 von 12:10 bis 12:50, etwa 900 Spreng- und 50.000 Stabbrandbomben.

Vor allem Frauen, Kinder, Alte und verwundete Soldaten, die in den Lazaretten untergebracht sind, starben sinnlos und ohne Möglichkeit einer Gegenwehr. Die Angriffe wurden zeitlich so aufeinander abgestimmt, daß bei der zweiten Angriffswelle viele Feuerwehrleute, Polizisten, freiwillige Helfer und zum Hilfsdienst herangezogene Kriegsgefangene den Tod fanden. Bei der dritten Angriffswelle machten die Flieger mit Bordgeschützen Jagd auf die Fliehenden und Schutzsuchenden und mähten Hunderte alleine an den Elbwiesen um.

Nach der vierten Angriffswelle bot sich ein Bild des Schreckens: Von den 1,2 Millionen Menschen, die sich zu dem Zeitpunkt in Dresden aufhielten, starben mindestens 300000 – nur 30.000 von ihnen konnten identifiziert werden. Mehr als ein Drittel der Wohngebäude wurden total vernichtet oder sehr schwer beschädigt, die historische Innenstadt in eine Trümmerlandschaft verwandelt. Bis zum 20.3.1945 abends wurden 202.041 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, gezählt. Da der Abtransport der Toten nicht möglich war, mußten sie an Ort und Stelle eingeäschert werden – daher konnte eine gesicherte Zahl der Opfer nie ermittelt werden.

Nie zuvor in der Geschichte wurden Menschen so sinnlos dem Kriegszweck geopfert und ermordet. Der Angriff auf Dresden war kein Versehen der englischen Luftwaffe, sondern geplanter Mord, denn Ziel war es, "die Moral der Bevölkerung" zu brechen.

Der britische Generalleutnant C. M. Grierson erklärte am 17. Februar 1945 in Paris bei einer Pressekonferenz im Obersten Hauptquartier der Alliierten Streitkräfte in Europa:

"Die Chefs der alliierten Luftwaffen haben endlich die seit langem erwartete Entscheidung getroffen, daß rücksichtslose Terrorbombardierungen der großen deutschen Bevölkerungszentren durchgeführt werden sollen, um damit Hitlers Schicksal schneller zu besiegeln."

Marschall Arthur Harris, Oberbefehlshaber der britischen Bomberflotte, hatte im Beisein des Marschall Saundby im Luftfahrtministerium angerufen, und Auskunft darüber verlangt, warum Dresden bombardiert werden sollte. Als er den Hörer ablegte, sagte er zu Marschall Saundby: "Churchill selbst hat den Befehl gegeben."

In der offiziellen "Geschichte der strategischen Luftoffensive gegen Deutschland" wird bestritten, daß die Sowjets von Churchill gefordert hätten, die Kunst- und Musikstadt Dresden zu zerstören. Es heißt in der amtlichen britischen Darstellung: "Es sind keine Beweise bekannt geworden, daß die Russen ausdrücklich um die Bombardierung von Dresden ersucht hätten."

Es steht also mit Sicherheit fest, daß in Dresden Hunderttausende sterben mußten, weil Winston Churchill aus eigenem Antrieb oder auf Betreiben seines Beraters "Lord Cherwell", der in Wirklichkeit Lindemann hieß, den Befehl zur Bombardierung der Stadt gab.

R. Crossman, während des Krieges Chef der politischen Kriegführung gegen Deutschland, schrieb über Dresden am 3. Mai 1963 im "New Statesman":

"Diese Zerstörung von Dresden war eines jener Verbrechen gegen die Menschlichkeit, deren Urheber man in Nürnberg vor Gericht gestellt hätte, wäre dieses Gericht nicht in ein reines Instrument alliierter Rache verdreht worden."

 

weitere Infos zu den politischen
Hintergründen des alliierten Bombenterrors:

www.aktionsbuendnis-gdv.net