Hamburg | Protestaktionen gegen Preiswucher und Ausbeuterpolitik

veröffentlicht am: 27.09.2008
Verfasser: freie und parteigebundene Nationalisten aus Hamburg

 

Flugblattverteilungen in Altona, Stillhorn und Rahlstedt


Hamburg, 27.09.2008. Mit der Forderung "Preise runter – Ausbeuterpolitik stoppen!" sind freie und parteigebundene Nationalisten heute an viele Hamburger Bürger herangetreten, um den Zusammenhang zwischen den alltäglichen finanziellen Sorgen der Volksgenossen und der globalen Ausbeuterpolitik aufzuzeigen. In einem Flugblatt werden am Beispiel der explodierenden Spritpreise leicht verständlich Ursachen und Folgen der sozialfeindlichen Politik in diesem liberal-kapitalistischen System benannt und dazu aufgerufen, gegen globale Ausbeutung und Volksbetrug auf die Barrikaden zu gehen.

Nachdem vor einigen Tagen bereits in den Stadtteilen Altona, Bahrenfeld und Sülldorf die ersten Flugblätter verteilt worden sind, begann der heutige Flugblatteinsatz am frühen Vormittag auf der Autobahnraststätte Stillhorn vor den Toren Hamburgs. Gut postiert an den Aufgängen zum Restaurant ließen sich interessierte Besucher der Raststätte bequem erreichen. Von einem Volksgenossen wurden die Verteiler gleich ermutigt mit den Worten: "Gebt Gas und sammelt ordentlich Leute!". Insgesamt hätte es auf der Raststätte gerne belebter sein können, aber Raststätten gehören mittlerweile auch schon zum Luxus, den sich viele Bürger gar nicht mehr leisten können.

Ortswechsel: Im Stadtteil Rahlstedt war die Fußgängerzone um die Mittagszeit buchstäblich proppevoll, also stürzten sich die Aktivisten gleich munter ins Getümmel. Als man den Infostand der CDU erblickte, war natürlich ein kleiner Besuch fällig, doch die Herrschaften um den Bürgerschaftsabgeordneten Warnholz mochten nicht mit den Kameraden diskutieren. Während wir unser Flugblatt ganz offensiv anpriesen und damit guten Absatz bei den Passanten fanden, wurde die CDU kaum wahrgenommen. Die Herrschaften packten dann genervt ihren Stand zusammen und verschwanden. Angeblich hätten wir der CDU die Bürger "vergrault" mit unserer Verteilung, so äußerte sich einer der Standbetreiber etwas eingeschnappt gegenüber einem Passanten, der sich erkundigt hatte, warum die Partei schon gehen will. Daß sich schon vorher kaum ein Bürger für die CDU interessiert hatte, erzählte er nicht.

Nun richtete sich die Aufmerksamkeit auf einen anderen Infotisch, der nur ein paar Schritte weiter in der Fußgängerzone postiert war. Dort standen die Bildungsgegner von der Initiative "Eine Schule für alle" und bettelten um Unterschriften für ihren multikulturellen Einheitsschulbrei. Diese Initiative ist so ein Sammelsurium u.a. von linken Lehrern, Gewerkschaftlern und Funktionären der Partei "Die Linke". Der Infotisch wurde von einer Handvoll "älterer" Semester betrieben, denen man schon ansah, daß sie linke Pädagogen sein dürften. Denen mißfiel natürlich unsere offensive Flugblattverteilung, aber ihr Versuch, die Passanten mit dem üblichen Gezeter gegen uns aufzubringen, schlug fehl. Die Stimmungslage in der Fußgängerzone blieb bis zum Ende der eineinhalbstündigen Verteilung angenehm und problemfrei.

Allgemein war das Interesse am Thema unserer Flugblätter recht gut gewesen. Auch das Reizwort "Spritpreise" beim Ansprechen der Bürger verfehlte seine Wirkung nicht. Es wurde allerdings auch immer wieder die grundsätzliche Resignation vieler Bürger deutlich. Die Erkenntnis, daß man mit Wahlen ohnehin nichts mehr ändern kann, hat sich spürbar im Volk vertieft.

 

Der Text des verteilten Flugblattes


"Preise runter! Ausbeuterpolitik stoppen!

Ihr alle wisst: Das Einkommen wird immer kleiner,die Preise immer höher. Nicht nur beim Tanken wird das tägliche Leben für immer mehr Deutsche immer unbezahlbarer! Wie im Kleinen, so im Großen: Sozialabbau, Massenarbeitslosigkeit, Globalisierung... unser Volk wird von internationalen Finanzmächten, Investoren und Konzernen ausgeplündert, die wie Heuschreckenschwärme über uns herfallen. Explodierende Preise und sinkende Kaufkraft sind aber vor allem auf die jahrzehntelange asoziale Mißwirtschaft der etablierten Politik im eigenen Lande zurückzuführen. Immer mehr Deutsche versinken immer schneller im Teufelskreis der Armut! Die steigenden Sprit- und Energiepreise sind Musterbeispiele für die katastrophalen Folgen von grenzenlosem Kapitalismus und volksfeindlicher Ausbeutung. Doch warum steigen z.B. Sprit- und Energiepreise so unverschämt? Laßt euch keinen Scheiß erzählen, die Gründe sind ganz einfach:

Viel zu hohe Steuern, die erhoben werden!
Diese Steuergelder werden dann oftmals sinnlos verschleudert! Trotz immenser Steuereinnahmen hat Deutschland einen Schuldenberg von mittlerweile 1,5 Billionen Euro angehäuft! Das ist die Mißwirtschaft der etablierten Politiker, die seit Jahrzehnten unser Geld für fremde Interessen verpulvern! Notwendige Dinge wie Öl, Gas, Strom, Sprit etc. werden durch den Steuerwucher zum Luxus für Besserverdienende und sind für viele Deutsche kaum mehr erschwinglich!

Öl als Spekulationsobjekt an internationalen Börsen!
Statt eines ehrlichen Direkthandels zwischen den ölfördernden Ländern und Abnehmerstaaten, wird das Öl über undurchsichtige Handelsgefl echte an den Börsen verschachert. Eine Bande von Börsenhaien und Global Players bereichert sich am Spekulationswucher und schlägt ihre Profite auf die Preise drauf, die wir zahlen müssen.

Die etablierten Politiker im Lande sind unwillig, Politik für das eigene Volk zu machen!
Stattdessen betreiben sie seit Jahrzehnten unterwürfige Interessenpolitik zum Wohle fremder Mächte, machen sich zu Marionetten des Kapitals und haben unser Volk den erpresserischen Welthandelsabkommen ausgeliefert! Globale Finanzmagnaten diktieren uns die Preise, ruinieren die letzten Reste der deutschen Wirtschaft. Das Kapital kassiert, das Volk blutet!

Die betrügerische Privatisierung unserer Grundversorgung!
Insbesondere die Preise für Gas und Strom sind seit der Privatisierung der Energieversorger explodiert. Wir sagen: Privatisierung ist Volksbetrug! Die Politiker haben unser Volkseigentum an profitgierige Konzerne verscherbelt, um sich ihrer sozialen Verantwortung zu entledigen! Unser Recht auf Grundversorgung ist gefährdet! Müssen erst Deutsche in ihren Wohnungen im Dunkeln hocken und erfrieren, weil sie die Abzockerpreise nicht mehr bezahlen können?

Steigende Preise, globale Ausbeutung und wachsende Armut machen uns Deutsche noch erpressbarer und unfreier gegenüber den Mächtigen des Kapitals. Aber wir brauchen nicht nach den Politikern zu rufen, denn die haben diese Zustände geschaffen und wollen das nicht ändern! Sie scheren sich einen Dreck um die Zukunft unseres Volkes – stattdessen zocken sie uns ab und schlagen sich auf unsere Kosten die Bäuche voll!

Deutsche, wacht aus Euren Wohlstandsträumen auf! Erkennt das System der Ausbeutung und des Volksbetruges! Wenn Ihr nicht endlich auf die "Barrikaden" geht, wird sich nichts daran ändern!

Wir nationalen Sozialisten fordern:
Schluß mit globaler Ausbeutung und Volksbetrug! Das liberal-kapitalistische System mit seiner asozialen Politik soll zur Hölle fahren! Wir wollen ein freies, nationales und sozialistisches Deutschland, in dem eine Politik der sozialen Gerechtigkeit für alle Deutschen gemacht wird! Wir wollen, daß Global Players aus Deutschland verschwinden! Sofortiger Ausstieg aus allen globalen Knebelabkommen! Wir wollen, daß das Kapital von der Politik gebändigt und wieder deutschen Interessen zugeführt wird. Wir wollen eine Volkswirtschaft, die uns gerecht entlohnte Arbeit und ein zukunftssicheres Leben frei von Ausbeutung und Verelendung ermöglicht!

Ihr wollt auch, daß alles besser wird? Daß wir Deutschen noch eine Zukunft haben? Dann jammert nicht länger im Stillen, sondern zeigt den Politbonzen Eure Wut! Protestiert! Boykottiert!

Kämpft mit uns gegen System und Kapital!"

Flugblatt PDF gezippt 2.6 Mb

 

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