Esens (Ostfriesland) | Spontaner Gedenkmarsch für die Opfer des alliierten Bombenterrors

veröffentlicht am: 29.09.2008
Verfasser: AG Wiking

 

Die Stadt verzog sich in die Kirche,
Kranzniederlegung verboten


Esens, 27.09.2008. Alljährlich wird in der ostfriesischen Kleinstadt Esens am 27.September den Opfern des alliierten Bombenangriffs mit über 160 Toten, darunter größtenteils Kinder, eine Gedenkveranstaltung durchgeführt. In den letzten Jahren nahmen auch regionale Nationalisten an der städtischen Veranstaltung teil, um den Opfern würdevoll zu gedenken.

Kurzer historischer Abriss:
Esens wurde, wie viele weitere deutsche Städte, Opfer des bedingungslosen Deutschenhasses der Alliierten. Esens hatte keine Bauten und Gebiete mit militärischer Bedeutung. Vielmehr wurden hier gezielt unschuldige Zivilisten, Frauen, Kinder, Greise getötet. Das "Armen- und Arbeiterhaus" wurde total zerstört. Es wurde als so genanntes "Target of Opportunity" (Gelegenheitsziel) von verirrten Bombern getroffen, die eigentlich Emden als Ziel hatten. Seit der Konferenz von Casablanca (Januar 1943) war das Ziel der alliierten Luftoffensive: "Fortschreitende Störung und Zerstörung der militärischen Struktur Deutschlands und die Unterhöhlung der Moral der Bevölkerung bis zu einem Punkt, an dem die Fähigkeit, bewaffneten Widerstand zu leisten, entscheidend geschwächt ist".

Die Richtlinien des Generalstabschefs der drei Waffengattungen für das Verhalten ihrer Truppen als Besatzungsmacht in Deutschland sind politisch klar formuliert und finden sich in der "Direktive JCS 1067": "Das Hauptziel der Alliierten ist es, Deutschland daran zu hindern, je wieder eine Bedrohung des Weltfriedens zu werden… Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als besiegter Feindstaat.").

zurück zu den aktuellen Vorgängen:
Im Vorfeld wurde von der Partei "Die Linke", vom "Netzwerk Stop-Rechts" und anderen so genannten Antifagruppen zu Gegenveranstaltungen aufgerufen. Wie diese aussehen, konnten die Esenser Bürger letztes Jahr selber erleben, als ihnen der Zutritt zum Friedhof teilweise verwehrt worden ist. Mit stumpfen Parolen wie "Nie wieder Faschismus!" präsentierte sich das Antifa-Gelumpe vor dem Esenser Friedhof. Mal davon abgesehen, dass diese "Gutmenschen" überhaupt keine Ahnung haben, was Faschismus ist, sind solche hohlen Parolen an einem Tag wie diesem in Esens völlig unpassend. Was hat Faschismus eigentlich mit den alliierten
Kriegsverbrechen zu tun? Im Gegensatz zur "Antifa" kommen wir an diesem Tage nicht dorthin, um Werbung oder Randale zu machen, sondern um den Opfern des alliierten Bombenterrors würdevoll zu gedenken, zumal sich unter unseren Kameraden einige befinden, deren Angehörige ihr Leben bei diesem Bombenangriff lassen mussten.

Dieses Jahr kam aber alles anders.

Die Stadt Esens beschloss aufgrund der Störungen der Linken im Vorjahr die Gedenkveranstaltung dieses Jahr nicht mehr auf dem Friedhof durchzuführen, sondern ein Friedensgottesdienst in der Kirche zu veranstalten.

Von der DVU wurde daraufhin eine Kranzniederlegung zum 27.09.2008 auf dem Friedhof in Esens angemeldet, welche jedoch verboten wurde.

Das war Grund genug, um am Abend des 27.09.2008 eine spontane Gedenkveranstaltung mit Fackelmarsch durch die Stadt Esens durchzuführen. Hier trafen sich Kameraden der "AG Wiking", freie Kräfte aus Oldenburg und autonome Nationalisten aus Ostfriesland.

Wir fuhren gemeinsam zum Friedhof in Esens. Dort angekommen, zündeten wir vor der Friedhofsmauer Grabkerzen an und legten Rosen nieder. Anschließend wurden auch die Fackeln entzündet und Marschformation aufgenommen. Vornan führten wir ein kurzfristig selbsterstelltes Banner mit der Aufschrift "Alliierte Mörder" mit. Der Fackelzug durch Esens dauerte ca. 1,5 Stunden und blieb natürlich nicht lange unbemerkt. Am Friedhof wieder angekommen, dauerte es noch einige Minuten, bis der erste Polizeiwagen anrückte und es folgten weitere fünf Wagen der Polizei aus Jever, Aurich und Wittmund. Es wurde uns untersagt, eine weitere Strecke zu laufen, jedoch ließ uns die Polizei weiter am Friedhof verweilen. Die spontane Veranstaltung wurde dann in Esens beendet und die Kameraden fuhren zum Kriegsgräberdenkmal der nahegelegenen Stadt Jever, an dem noch ein Kamerad ein paar abschließende Worte fand.



Kein Vergeben, kein Vergessen den alliierten Mörderbanden!

 

weitere Bilder von dieser Veranstaltung:
www.ag-wiking.net